Elektromobilität nimmt in Rust mit EnBW-Ladestation Fahrt auf

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von rechts: Herr Norbert Isele, EnBW Leiter Kommunen, Netzkunden und Dienstleistungen, Herr Günter Gorecky, Bürgermeister Rust, Ertan Karakoc, Projektleiter der EnBW, Herr Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park, Auto, von rechts: Jürgen Mack, Günter Gorecky, Norbert Isele
von rechts: Herr Norbert Isele, EnBW Leiter Kommunen, Netzkunden und Dienstleistungen, Herr Günter Gorecky, Bürgermeister Rust, Ertan Karakoc, Projektleiter der EnBW, Herr Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park.

Im Beisein von Bürgermeister Günter Gorecky startete am 1. August 2013 der Probebetrieb der ersten Ladestation für Elektrofahrzeuge in Rust. Die Ladestation am Rheinweg 2 ist die 25. Ladestation, die im Rahmen des deutsch-französischen Forschungsvorhabens CROME (cross border mobility for electric vehicles) in der Rheinschiene errichtet wurde. Laden können dort alle, die eine EnBW Elektronauten-Ladekarte besitzen. Diese kann über die EnBW oder einen der regionalen Partner aus dem Projekt CROME bezogen werden. Die Ladestation enthält einen RFID-Kartenleser, der dazu dient, dass sich die Fahrer der Elektrofahrzeuge einfach an der Ladestation identifizieren und anschließend den Ladevorgang durchführen können. Die Abrechnung hierfür erhält der Nutzer dann monatlich bequem per Post. Der Strom der Ladestationen stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energien. An der Ladestation können die Elektrofahrzeuge sowohl mit einem deutschen Stecker (Typ 2) als auch einem französischen Stecker (Typ 3) geladen werden. „Der Ausbau der Elektromobilität ist ein wichtiger Pfeiler der Energiewende“, so Bürgermeister Günter Gorecky. „Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge kann jedoch nur dann funktionieren, wenn eine flächendeckende Versorgung mit Stromtankstellen sichergestellt wird. Wir freuen uns, dass die EnBW mit der Gemeinde Rust einen Standort ausgewählt hat, der nicht nur verkehrlich prädestiniert ist, sondern durch die vielen Gäste eine große Außenwirkung hat.“ Den Servicecharakter der neuen Tankstelle stellt auch Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park, heraus: „Der Europa-Park unterstützt frische, innovative Ideen. Die EnBW-Stromtankstelle erweitert das Mobilitätsangebot um einen zukunftsträchtigen Baustein und bietet unseren e-mobilen Gästen die Möglichkeit schnell und unkompliziert ihre Fahrzeuge zu laden.“ „Ein Baustein der Energiewende ist der Aufbau des intelligenten Stromnetzes und hierzu gehört auch der Aufbau von Ladesäulen für die Elektromobilität. Deshalb ist es für uns als Netzbetreiber ein wichtiges Anliegen dies in der Region zu unterstützen“, sagt Norbert Isele, EnBW Leiter Kommunen, Netzkunden und Dienstleistungen. „Im Projekt CROME wollen wir eine grenzüberschreitende Elektromobilität testen. Die Ladestation hier in Rust gibt uns die Gelegenheit, gemeinsam mit Partnern und vor allem den künftigen Nutzern aus beiden Ländern die Anforderungen an eine funktionierende und standardisierte Ladeinfrastruktur zu entwickeln. Deshalb freuen wir uns, hier in unmittelbarer Nähe zum bekannten Europa-Park und zur französischen Grenze diesen exponierten Standort gefunden zu haben“, sagt Ertan Karakoc, Projektleiter der EnBW Vertrieb GmbH. Das Projekt CROME befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines zukünftigen neuen Mobilitätskonzeptes in Form eines Flottenversuchs mit Elektrofahrzeugen in der Grenzregion zwischen Deutschland und Frankreich. Zentrale Aspekte sind hierbei die Untersuchung des Mobilitätsverhaltens der Elektrofahrzeugnutzer sowie Lösungen zur europäischen Standardisierung der Ladeinfrastruktur sowie von Dienstleistungen (Authentifizierung, Abrechnung oder Reservierung). Gemeinsam mit den Konsortialpartnern entwickelt und testet die EnBW seit zwei Jahren innovative Zugangs- und Abrechnungskonzepte. Das Projektkonsortium setzt sich aus verschiedenen Partnern beider Länder zusammen. Dazu zählen neben der EnBW, Daimler, Porsche, Peugeot Citroën, Renault, EDF, Bosch, Siemens, Schneider Electric und das Karlsruher Institut für Technologie KIT. Beteiligt sind auch verschiedene Kooperationspartner und regionale Partner entlang der Rheinschiene, wie beispielsweise das E-Werk Mittelbaden, die Stadtwerke Karlsruhe und Stadtwerke Baden Baden, sowie die star.Energiewerke Rastatt. In dem von den Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekt wurden bereits fast 50 Ladepunkte auf der deutschen Seite installiert. Schwerpunkt ist dabei die Region zwischen Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg. Außerdem wurden auf der französischen Seite in der Region Elsass (Großraum Straßburg und Region Moselle) weitere Ladestationen errichtet. Zusätzlich können weitere rund 550 Ladepunkte aus anderen Forschungsprojekten in ganz Baden-Württemberg genutzt werden.

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